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 Oldtimerfahren im Winter
 Auch im Winter bieten unsere Oldtimerfahrzeuge eine Menge Spass. Doch wenn Sie Ihr Liebhaberfahrzeug im Winter fahren, so sind folgende Punkte zu beachten:
Reifen: Die Fahreigenschaften im Winter sind immer so gut wie die Reifen. Alte Winterreifen (5 Jahre +) sehen immer noch gut aus, taugen aber wenig bis gar nichts mehr. Unter einer Temperatur von 7 Grad Celsius ist die Gummimischung eines modernen Winter-Reifens immer noch geschmeidig, die Lamellen „arbeiten“.
Felgen: Es empfiehlt sich, im Winter Stahlfelgen zu montieren. Alufelgen sind salzempfindlich und Klarlack gewährt Oberflächenschutz nur, wenn die Felge nicht die kleinsten Risse aufweist.
Ketten: Passen nicht auf alle Oldtimer. Vor allem bei Vorkriegsfahrzeugen aber auch sportlichen Fahrzeugen ist oft der Radkasten zu eng dimensioniert um Ketten zu montieren. Fragen Sie den Spezialisten. Wichtig ist vor allem Nachspannen der Kette nach wenigen Kilometern damit die Ketten nicht im Radkasten schlagen können.
Karosserie: Gut waschen. Salz kann dann die Lackoberfläche weniger angreifen und Eis und Schnee finden weniger Haftung.
Unterbodenschutz: Vor einem Wintereinsatz ist der Unterbodenschutz zu prüfen und gegebenenfalls zu erneuern. Feuchtigkeit zwischen Bodenblech und Belag führt zu irreparablen Blechschäden. Nach einem Wintereinsatz ist der Unterboden mit viel Wasser zu reinigen, damit alle Verunreinigungen von Salz und Salzersatz aus den Poren gespült werden. In trockenen Garagen ist die Austrocknung innert 24 Stunden gewährleistet. Nach längeren Wintereinsätzen wie WinterRAID empfiehlt sich eine Unterbodenreinigung duch den Fachmann. Dies kann das Demontieren zum Beispiel von Stossstangen und Leuchten erfordern.
Frostschutz: Das Kühlmittel im Motor (und Scheibenwaschanlage) ist auf Gefrierschutz zu prüfen. Auch die Kühlflüssigkeit altert und ist alle 5 Jahre zu ersetzen.
Motorenöl: Bei Wintereinsatz empfiehlt sich ein Ölwechsel zu Winteröl. Sie erreichen mit dem dünnflüssigen Winteröl bessere Starteigenschaften und eine leichtere Gangschaltung.
Batterie: Einen sicheren Wintereinsatz bietet nur eine einwandfreie Batterie. Ein Schwebeladegerät schont die eingebaute Batterie.
Zündkerzen: Neue Kerzen bieten bestmögliche Zündeigenschaften auch bei tiefen Termperaturen.
Beleuchtung: Im Winter ganz besonders wichtig ist eine sicher funktionierende Beleuchtung.
Bei Fragen - kommen Sie uns. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Hans Füglistaler
Eidg. dipl. Automechanikermeister

 Oldtimer Winterlager
 Für die Winterlagerung Ihres Liebhaberfahrzeuges empfehlen wir Ihnen aus Erfahrung die nachfolgenden Punkte zu beachten:
Reinigung: Bedingt durch die intensive Sonneneinstrahlung sollte der Lack gereinigt und mit geeigneten Produkten konserviert werden. Auch feuchter Staub hinterlässt Spuren! Deshalb immer zugedeckt überwintern.
Konservierung: Die Karosserie, Scheiben, Chromteile und Reifen, (Felgen) sollten immer vor dem Einlagern gereinigt und konserviert werden. Rückstände und eingebrannter Bremsstaub lässt sich im Frühjahr nur mühsam entfernen.
Polster: Die sehr geringe Luftfeuchtigkeit und die Sonneneinstrahlung (UV) trocknen und verhärten die Oberfläche der Polsterung. Vorbeugend sollte die Oberfläche gereinigt, „weich“ gemacht, genährt und konserviert werden. (Leder = Tierhaut).
Reifen: Vor dem Einlagern die Reifen aufpumpen auf minimal 3.5 bar, die Seitenwand wird gepflegt mit „Pneu“ gegen das Austrocknen und Verfärbung.
Batterie: Vor dem Einstellen des Fahrzeuges ist die Batterie abzuhängen, bzw. der Hauptschalter auf „off“ zu stellen. Am schonendsten ist eine Dauerladung mit einem Schwebeladegerät.
Kraftstoff: Ein gefüllter Kraftstofftank entwickelt am wenigsten Gase und ist unempfindlicher gegen Kondenswasser.
Suchen Sie ein Winterlager für Ihr Fahrzeug? Hans Füglistaler und Michael Kuen beraten Sie gerne.

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| Volante AG, Classic Car Engadin, San Bastiaun 67, CH-7503 Samedan - St.Moritz, T: +41 81 851 0570, F: +41 81 851 0579, info@volantecar.ch |
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